Katholische Pfarrei
Herz Jesu
 
letzte Aktualisierung:
08.04.2012
 
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Sonntagsworte des Bistums          
 

Eine segensreiche Karwoche
und ein froh machendes Osterfest !

Gönne dich dir selbst!
Ich sage nicht: Tu das immer.
Ich sage nicht: Tu das oft.
Aber ich sage: Tu es wieder einmal.
Sei wie für alle Menschen auch für dich
selbst da.
Oder jedenfalls sei es 
nach allen anderen.

                               Bernhard von Clairvaux

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Herzlich Willkommen auf der Website der Katholischen Pfarrgemeinde "Herz-Jesu" in Greiz!

Wir laden Sie ein unsere Gemeinde auf diesem Wege etwas näher kennen zu lernen und bieten Ihnen einen Überblick über unser reichhaltiges Gemeindeleben. Sie können Informationen zu Gottesdiensten und Veranstaltungen abrufen oder auf Höhepunkte der letzten Zeit zurückblicken. Außerdem möchten wir Ihnen einen Einblick in die Geschichte unserer Gemeinde geben und Ihnen den Kreuzweg von Elly-Viola Nahmmacher vorstellen. Fühlen Sie sich eingeladen unsere Kirche und die Gemeinde auch direkt, also im wirklichen Leben, kennen zu lernen. Ob als Besucher unserer Kirche, bei einer unserer Veranstaltungen oder in einer unserer Gruppen, Sie sind stets...

 
   
Herz-Jesu-Skulptur in der
Pfarrkirche von Elly-Viola
Nahmmacher
   
               
 
Herzlich Willkommen!
   
               
Haben Sie schon einmal auf dem Schreibprogramm ihres Computers nach Synonymen 
für den Begriff „Leib“ gesucht, also nach anderen Worten für den Begriff mit derselben 
Bedeutung? „Gebein“, „Bauch“ oder auch „Körper“ ist da zu finden. Die „Seele“ ist das 
Schlusslicht der Liste; genannt als Antonym, also als Begriff mit der genau 
entgegengesetzten Bedeutung. Die Seele als Gegenbegriff zum Leib – eine solch 
zerrissene Vorstellung des Menschen kennt der christliche Glaube, Gott sei Dank, nicht. 
Ganz im Gegenteil: Leib und Seele des Menschen gehören im christlichen Menschenbild 
untrennbar zusammen.
Jesus Christus, der Sohn Gottes, wurde selbst Mensch. Jesus Christus hat einen menschlichen Leib und eine menschliche Seele angenommen. Das ist das Geheimnis des christlichen Glaubens: Gott ist als Mensch bei uns und mit uns. Er teilt unser Schicksal und nimmt solidarisch Anteil an unserem Leben. Aber mehr noch: Er zeigt Solidarität auch im Tod. Christus wurde für unsere Schuld gekreuzigt. Er ist mit seinem Leib auferstanden von den Toten, er ist aufgefahren in den Himmel und hat so die Macht des Todes gebrochen. Im Zentrum unseres Glaubens und unserer Kirche steht daher der gekreuzigte und auferstandene Leib Christi. Der Glaube der Kirche wehrt sich daher gegen die These, das täglich erfahrbare Wunderwerk des menschlichen Leibes und die Schönheit der göttlichen Schöpfung sei nur für den endgültigen Tod geschaffen. Sonntag für Sonntag feiern wir als katholische Gemeinde Eucharistie und empfangen im Sakrament den eucharistischen Leib des Herrn. Dies aber nicht etwa, um dem Aufer- standenen zu seinem Glück der Auferstehung zu gratulieren. In der Taufe sind wir als Christen selbst zu Gliedern am Leib Christi geworden. Wir werden wie alle Menschen sterben, aber den Tod fürchten wir nicht mehr, weil er durch die Auferstehung Christi seine Endgültigkeit verloren hat. Mit Leib und Seele ist der ganze Mensch erlöst.
Voller Zuversicht feiert die Christenheit am 6. August, dem Hochfest der Verklärung Christi, ihre Hoffnung, einst selbst wie Christus mit Leib und Seele in die lichtreiche Herrlichkeit Gottes aufgenommen zu werden. Wir feiern diesen verklärten Leib Christi als Vorausbild unserer eigenen Verklärung. Das Hochfest der leiblichen Aufnahme Marias in den Himmel am 15. August ist vollendeter Ausdruck dieser gläubigen Überzeugung. Das Grab konnte auch Maria, die diesen Sohn Gottes in ihrem Leib unter dem Herzen trug, nicht festhalten. Auch sie ist mit Leib und Seele in das Reich Gottes aufgenommen. Wir dürfen gläubig erhoffen, einst wie Maria als Kinder der Kirche mit Leib und Seele verklärt bei unserem Gott im Himmel aufgenommen zu werden. Die Garantie hierfür ist die Liebe Gottes zu uns, die dem Herzen Jesu entströmt. Kann daher eine Eucharistie feiernde Gemeinde einen treffenderen Patronatsnamen als „Herz Jesu“ haben, um den Leib des Herrn zu ehren?

Christian Bock
Pfarrer
in Flöha und Augustusburg

 
 
         
                       
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