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Eine segensreiche Karwoche
und ein froh machendes Osterfest !
Gönne dich dir selbst!
Ich sage nicht: Tu das immer.
Ich sage nicht: Tu das oft.
Aber ich sage: Tu es wieder einmal.
Sei wie für alle Menschen auch für dich
selbst da.
Oder jedenfalls sei es
nach allen anderen.
Bernhard von Clairvaux
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Herzlich
Willkommen auf der Website der Katholischen Pfarrgemeinde "Herz-Jesu"
in Greiz!
Wir laden Sie ein unsere
Gemeinde auf diesem Wege etwas näher kennen zu lernen und bieten
Ihnen einen Überblick über unser reichhaltiges Gemeindeleben.
Sie können Informationen zu Gottesdiensten und Veranstaltungen
abrufen oder auf Höhepunkte der letzten Zeit zurückblicken.
Außerdem möchten wir Ihnen einen Einblick in die Geschichte
unserer Gemeinde geben und Ihnen den Kreuzweg von Elly-Viola Nahmmacher
vorstellen. Fühlen Sie sich eingeladen unsere Kirche und die
Gemeinde auch direkt, also im wirklichen Leben, kennen zu lernen.
Ob als Besucher unserer Kirche, bei einer unserer Veranstaltungen
oder in einer unserer Gruppen, Sie sind stets... |
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Haben Sie schon einmal auf dem Schreibprogramm ihres Computers nach Synonymen
für den Begriff „Leib“ gesucht, also nach anderen Worten für den Begriff mit derselben
Bedeutung? „Gebein“, „Bauch“ oder auch „Körper“ ist da zu finden. Die „Seele“ ist das
Schlusslicht der Liste; genannt als Antonym, also als Begriff mit der genau
entgegengesetzten Bedeutung. Die Seele als Gegenbegriff zum Leib – eine solch
zerrissene Vorstellung des Menschen kennt der christliche Glaube, Gott sei Dank, nicht.
Ganz im Gegenteil: Leib und Seele des Menschen gehören im christlichen Menschenbild
untrennbar zusammen. Jesus Christus, der Sohn Gottes, wurde selbst Mensch. Jesus Christus hat einen
menschlichen Leib und eine menschliche Seele angenommen. Das ist das Geheimnis
des christlichen Glaubens: Gott ist als Mensch bei uns und mit uns. Er teilt unser
Schicksal und nimmt solidarisch Anteil an unserem Leben. Aber mehr noch: Er zeigt
Solidarität auch im Tod. Christus wurde für unsere Schuld gekreuzigt. Er ist mit seinem
Leib auferstanden von den Toten, er ist aufgefahren in den Himmel und hat so die Macht
des Todes gebrochen. Im Zentrum unseres Glaubens und unserer Kirche steht daher
der gekreuzigte und auferstandene Leib Christi. Der Glaube der Kirche wehrt sich daher
gegen die These, das täglich erfahrbare Wunderwerk des menschlichen Leibes und die
Schönheit der göttlichen Schöpfung sei nur für den endgültigen Tod geschaffen. Sonntag
für Sonntag feiern wir als katholische Gemeinde Eucharistie und empfangen im
Sakrament den eucharistischen Leib des Herrn. Dies aber nicht etwa, um dem Aufer-
standenen zu seinem Glück der Auferstehung zu gratulieren. In der Taufe sind wir als
Christen selbst zu Gliedern am Leib Christi geworden. Wir werden wie alle Menschen
sterben, aber den Tod fürchten wir nicht mehr, weil er durch die Auferstehung Christi
seine Endgültigkeit verloren hat. Mit Leib und Seele ist der ganze Mensch erlöst. Voller Zuversicht feiert die Christenheit am 6. August, dem Hochfest der Verklärung
Christi, ihre Hoffnung, einst selbst wie Christus mit Leib und Seele in die lichtreiche
Herrlichkeit Gottes aufgenommen zu werden. Wir feiern diesen verklärten Leib Christi
als Vorausbild unserer eigenen Verklärung. Das Hochfest der leiblichen Aufnahme Marias
in den Himmel am 15. August ist vollendeter Ausdruck dieser gläubigen Überzeugung.
Das Grab konnte auch Maria, die diesen Sohn Gottes in ihrem Leib unter dem Herzen trug,
nicht festhalten. Auch sie ist mit Leib und Seele in das Reich Gottes aufgenommen.
Wir dürfen gläubig erhoffen, einst wie Maria als Kinder der Kirche mit Leib und Seele
verklärt bei unserem Gott im Himmel aufgenommen zu werden. Die Garantie hierfür ist
die Liebe Gottes zu uns, die dem Herzen Jesu entströmt. Kann daher eine
Eucharistie feiernde Gemeinde einen treffenderen Patronatsnamen als „Herz Jesu“
haben, um den Leib des Herrn zu ehren?
Christian
Bock
Pfarrer in Flöha
und Augustusburg
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